Mit Rad und Wanderschuh auf dem Aar Höhenweg

Der Aar Höhenweg folgt dem Aartal von Diez an der Lahn zum Römerkastell Zugmantel oberhalb von Idstein. Die Beschreibung dazu findet liefert die Taunus Touristik Seite.

Der Weg dient als Test für das von Natürlich Rad auf Basis des Marschall Rahmens wieder aufgebaute Rennrad. Mit dem werden sowohl die Hinfahrt auf dem Aar Radweg als auch die Rückfahrt mit Schiebe und Tragestrecken absolviert. Und das an vier Tagen im März 2026 mit Anfahrt mit dem PKW.

Dabei wird wo möglich auf dem Hinweg einer Etappe mit dem Rad über den Aar Radweg zum Etappenziel gefahren. Der Rückweg folgte dann dem Aar Höhenweg. Allerdings wird diesmal das Rad auch auf dem Rückweg mitgenommen und nicht wie beim HW39 im Wald angebunden.

Die Entscheidung gegen die reine Wanderetappe hat auch mit dem Splitter zu tun, der sich als Teil eines angekratzten Holzfußbodens in den rechten großen Zeh rammen musste. Der Zeh schmerzt an der Einstichstelle und es ist nur schlecht festzustellen, ob alle Splitterteile entfernt werden konnten. Jedenfalls sind die Schmerzen auf der Pedale besser zu ertragen.

Davon abgesehen hat die Mitnahme des leichten und gut schiebbaren Rennrades auf den Wanderstrecken keine Probleme verursacht. Mit einem E-Bike wären die wenigen aber vorhandenen Schiebe und Tragestrecken kaum zu bewältigen gewesen.

Das Wetter war kalt beginnend sonnig und angenehm und die Berge auf dem Rad erstaunlich flach.

Die tägliche An- und Abreise erfolgte mit den NV200 Nachfolger, einen Citroen E-Jumpy, um erste Eindrücke zu Fahreigenschaften und Verbrauch zu bekommen. Das hat ganz gut funktioniert, um die 20 kWh/100 km und übersichtliches Fahren, solange es nicht rückwärts geht. Die nachgerüstete Rückfahrkamera schaltet leider bei angestecktem Fahrradträger ab und der tote Winkel ist bei spitzem Abbiegen ein Problem, weil das Fenster in der rechten Schiebetür fehlt.

Die Etappen in der Übersicht

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Die Etappen im Detail

Die Anfahrt zum Parkplatz an der Lahn in Diez ist bekannt und der Transporter trant sich als PKW. Das Rad fährt sich nach Feintuning auf den ersten Metern durch Diez schleiflos, wenn auch noch jedes Schlagloch das Dezentrieren des Rades und schleifen am Bremskörper befürchten lässt. Aber sonst fährt es sich mit erstaunlicher Leichtigkeit.

Der Aar Radweg durch Diez und dann entlang der Aar bis Oberneisen dient als Hinweg und es rollt. Die Ausrüstung ist im Rucksack und Umziehen ist nicht vorgesehen.

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Der Rückweg beginnt dann am Parkplatz der folgenden Tour an der Rundkirche. Jetzt muss sich die Radmitnahme statt anbinden und mit der nächsten Etappe abholen bewähren. Und das klappt schon auf den ersten Wirtschaftswegen oberhalb des Aartales sehr gut. Das Rad fährt auf dem Untergrund und wenn es zu steil oder zu steinig wird ist auch das Schieben ein Genuß. Es geht gut und langsam voran, die Umgebung wird erarbeitet und kann gut aufgenommen werden. Zwischendrin immer mal wieder rollen entlastet dann wieder den schmerzenden Zeh. Der erste Test war erfolgreich.

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Die Anfahrt am nächsten Morgen gelingt etwas früher, dafür ist es auf dem Rad auch etwas kälter. Es folgt eine kurze Etappe bis Hahnstätten, die Parkmöglichkeiten im Aartal liegen recht dicht beieinander. Das ist ganz praktisch, weil dann keine Verpflegung mitgenommen werden muss. Den Parkplatz schon zu kennen ist bei den Anfahrt auch eine Erleichterung. Die Strecke auf dem Rad ist dann unspektakulär, auf dem Radweg bis ins nächste Dorf.

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Der Rückweg ist führt dann über die Felder bis Netzbach und wieder zur Aar nach Oberneisen. Die Wiesenwege werden je nach Maulwurfshügeldichte berollt oder beschoben.

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Es ist noch nicht Mittag, das steht schon die dritte Etappe an. Etwas länger dürften die schon sein. Aber egal, wieder ein Stück entlang der Aar auf dem Radweg rollen. Am Ziel in Rückertshausen liegt der Parkplatz wieder oben am Hang an einer Kirche.

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Der Rückweg muss dann wieder über die Höhen mit viel Aussicht. Auf der Tourenmitte steht in Burg Schwalbach wieder eine Burg. Und der Palmbach erfordert einen zusätzlichen Ab- und Aufstieg daher kommt die Runde erstmals auf über zweihundert Höhenmeter. Aber es bleibt trotzdem relativ entspannt in den Oberschenkeln.

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Es ist halb drei und noch genug Zeit für eine weitere kleine Runde. Wieder im Tal an Wasser, Eisen und Teer entlang bis Michelbach.

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Der Rückweg ist dann wieder aufwendiger. In Michelbach geht es am Dorfrand über ein Kirchengelände und an einem Sportplatz vorbei, einfach, aber wegen fehlender markierung und abschlißbarem Tor nicht offensichtlich. Und der Felssteig nebenan erschien zunächst die erforderlich werdende erste Radtragestelle. Dann war es aber bis auf die Steigungen doch nicht so schlimm. Mit dieser Etappe wurden schon zwei Kurzetappen zusammengefasst. Die nächsten 2 noch sonnigen Tage sollten dann für den Rest der Strecke reichen, also wurde am Abend noch umgeplant.

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Aus zwei mach eins. Kurz vor elf geht es auf die Doppeletappe. Die Radstrecke hat dann 18 Kilometer und 250 Höhenmeter. Von Michelbach geht es am Michelbach entlang ins Seitental auf Holzhausen über der Aar zu. Es wellt dann Richtung Breithardt durch ein weiteres Bachtal über die Höhen und die ersten längeren Waldwege. Schön zu fahren und die Anstiege gehen immer noch erstaunlich gut. Nur der Zeh…

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Der Rückweg wird dann eine Test für Mensch und Maschine. Aber auch nach den diversen Seitentälern, die immer wieder kurze Anstiege mit sich bringen, nach einer Extratour zur einem nicht sehr beeindruckenden Felsen mit Tragepassage ist noch Spaß an der Tour vorhanden.

Bleibt der erste Teil im Aar Tal nahe der alten Bahnlinie und der neueren Straße, wenn auch abwechselnd auf der rechten und linken Seite geht es für die zweite Hälfte rechtsaarisch entlang der Höhen. Die Wege sind teils stark durch Wildschweine aufgewühlt und der Splitterzeh meckert wegen der langen Schiebepassagens laut und deutlich. Aber am Ende ist es ein gutes Erlebnis und die Fortbewegungsart ist geeignet für mehr.

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Nach einem Tag Pause stehen die letzten zwei Etappen zusammengefasst zu einer an. Dadurch ist die Radanfahrt zur Aarquelle deutlich kürzer geworden. Die Höhenmeter müssen aber trotzdem bewältigt werden.

Die Aar mach einen Bogen nach Taunusstein hinauf zum Limeskastell Zugmantel. Dort haben die Römer in der historischen Aarquelle gebadet, heute finden sich erste Tropfen an einem Wiesenhang.

Wegen der Wellen nach dem Aufstieg von Adolfseck geht es gemächlich voran, 7,4 km/h sind angemessen gemütlich. Nahe am Ziel wird es touristisch, am Sonntag ist der Parkplatz am Kastell gut gefüllt.

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Am Parkplatz Zugmantel kann der Track bergab die Richtung vorgeben, der Aar Höhenweg versteckt sich und taucht auch an der Quelle nicht auf. Erst später am Talhang oberhalb Taunusstein wird die Beschilderungsdichte größer. Es gibt Aussicht aber nichts besonderes zu sehen. Und es wartet die zweite Hälfte. Ab Bleidenstadt wird es waldig und teils pfadig. Wieder länger mal schieben, eher wegen der Wildschweinhügel als wegen Anstieg oder Gefälle. Der Weg ist die Herausforderung mit dem Rad neben sich. Vom Aartal sieht man bis auf die Kanzelvorsprünge nicht so viel. Dafür hört man von der Talstraße die Zweiräder und denkt an die, denen seine Mitmenschen egal sind.

Am Ende gibt es dann doch noch eine Wegsperrung wegen Holzeinschlag. Ist aber kein großes Problem, da über die Höhe eine alternative Strecke gefunden wird.

Runter nach Adolfseck ist dann einfach. So kann eine Landschaft an ihrem Wanderweg erfahren werden. Das Konzept wird für weitere Unternehmungen im letzten Jahr 2026 mit einbezogen werden.

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