Die Vorbereitung
Der Odenwald Hauptwanderweg 39 führt von Freudenberg nach Buchen auf welligenWegen vom Mainufer Richtung Süden. Die knapp 40 Kilometer sind genau richtig, um die winters gemachten Pläne für das letzte Jahr in Wald und Flur auf Machbarkeit zu prüfen. Was geht noch, woher kommt die Motivation, wie kann man noch unterwegs sein, wenn man es eigentlich nicht mehr kann. Kein Lager in der Waldhütte, keine Wassersuche auf Friedhöfen, zu viel Angst vor Wolf und Schwein. Die im Blog Beitrag beschriebene verbesserte Planungsdokumentation sollte den reibungslosen Ablauf einer Randerprobe unterstützen.
Die Umsetzung beginnt am ersten Tag im Februar, an dem Frost, Schnee oder Regen nicht die Wetterprognose beherrschen. Drei Tage sind geplant und die werden auch benötigt. Am Ende wird der Weg dann in beide Richtungen erlebt worden sein. Den Kopf nach Norden laufend und den Kopf nach Süden radelnd ist das Streckengefühl ungewohnt, weil das Ideal einer Strecke auf der man unterwegs ist, immer vor einem liegt. Aber auch das ist nur eine Interpretation, denn zurück muss man auch bei einer Wander- oder Radstreckentour.
Die drei Randertouren auf dem HW39 in der Übersicht:
Bewege die Maus über einen Track oder wähle einen im Control Panel aus ...
Der erste Tag: Anfahrt und erste Randeretappe
Der zweite Tag: Die zweite Randeretappe
Der dritte Tag: Randeretappe drei, vier und Heimfahrt
Fazit:
Der erste Tag war schwer, das E-Bike nach dem langen Winter ohne Radtraining unverzichtbar. Die Planung war gut, die Wege entsprachen dem, was man nach den Kartendaten erwarten konnte. Die Anfahrt mit TomTom Navigation und Android Auto einfach. Die Navigation auf dem Rad und zu Fuß mit dem Edge 1040 ebenso.
Der Sattel war in den am ersten Tag gewählten Laufhosen eine Qual.
Ich habe nichts wichtiges vergessen, aber es ist schon einiges in die Radtaschen und den Rucksack zu packen. Es gab keine Panne und der kleine Akkus hat für eine Randertour gereicht.
Das hat schon Spaß gemacht, die Abwechslung war gut für die alten Knochen. Aber einen Wanderweg vom Anfang zum Ende zu gehen erzeugt dann doch eine anderes Gefühl. Das neue kommt hier in Gegenrichtung und das Zurück unterbricht die Wahrnehmung der durchquerten Gebiete. Schön war es , abwechslungsreich, aber eben doch nicht einfach nur unterwegs.
































































