Das Gartenjahr 2026

Das Gartenjahr 2026

Januar

In diesem Jahr ist es im Januar und auch noch bis Mitte Februar sehr kalt und oftmals schneit es. Aufgrund dieses Wetters kann auch der Palmkohl nicht beerntet werden, wie in den Jahren zu vor. Die Pflanzen erfrieren sogar und müssen entsorgt werden. Aber die Vorräte im Keller und in den Gefrierschränken sind ausreichend vorhanden. Nur die Salat- und Selleriepflanzen im Palettenhochbeet überstehen den Winter und wachsen Ende Februar wieder weiter.

Februar

Anfang Februar ist es noch kalt. Trotzdem kommen die Schneeglöckchen hervor, die Zaubernuss und der Winterschneeball zeigen die ersten zarten Blüten. Ab Mitte Februar wird es dann zum ersten Mal etwas wärmer und frühlingshafter. Anfang Februar beginnen wir, an einem frostfreien Tag, die Hecke im Osten am Balkon zu roden. Dort soll für die Dachrenovierung ein Gerüst aufgestellt werden.

März

Im März ist es endlich wieder soweit. Die ersten Bärlauchblätter können gepflückt werden, die Schnittlauchpflanzen treiben aus und auch der Feldsalat ist erntereif. Feldsalat wird nicht ausgesät, er samt sich einfach überall aus und ist somit im ganzen Garten verteilt zu finden. Ab März gibt es die ersten kleinen, frischen Salatportionen. Außerdem schaffen wir es, das ganze Schnittgut der Hecke kleinzusägen, zu schreddern und die dicken Äste als Anmachholz in Kisten zu stapeln. Einige Blätter des Bärlauchs werden getrocknet und so zu Bärlauchsalz verarbeitet. Außerdem werden Merrettichwurzeln ausgegraben, gesäubert, kleingeschnitten und dann eingefroren. Sie dienen als Würzzutat für diverse Suppen.

April

Anfang April werden 2 Sorten Saatkartoffeln eingekauft und 6 Salatpflanzen. Leider sind die Saatkartoffeln schon am keimen, somit müssen sie relativ zeitnah in die Erde gesetzt werden. Natürlich werden einige Pflanzen ausgesät, Palmkohl, Mangold, Mairübchen und Batavia-Salate. In dem Palettenhochbeet entwickeln sich die im Herbst gezogenen Salate prächtig und Stielmus wird hier ebenfalls ausgesät. Mitte April geht es dann auf eine 2-wöchige Tour mit dem Puck und somit werden die Saatschalen in die Hochbeete gesetzt. Es ist kaum zu glauben, aber nach 2 Wochen ohne gießen und Regen haben alle kleinten Pflänzchen überlebt. Vor dem Urlaub schaffen wir es noch, 2 Komposter umzusetzen. So bekommen wir gute Komposterde, die später auf die Kartoffeln verteilt werden kann. Dabei finden wir wieder viele Larven des Junikäfers. Anfang April beginnt in Kunidorf die Rhabarberernte. Immer wieder köstlich.

Mai

Anfang Mai ist es erst sehr regnerisch aber die kleinen Jungpflanzen können doch noch in die Beete eingesetzt werden. Mitte Mai gibt es dann sehr kalte Nächte. Nun müssen die schon wieder groß gewachsenen Kartoffeln abgedeckt und die kleinen Jungpflanzen geschützt werden. Zum Glück überstehen alle Pflanzen die kalten Nächte und ab dem 20.05.2026 wird es dann richtig warm und trocken. Der Garten explodiert, leider auch das Unkraut. Schnell müssen noch die Samen von Zucchinie, Butternut und Hokaido vorgezogen werden, dazu fehlte bis jetzt die Zeit.

Dieses Jahr ist ein richtiges Blütenjahr im April und Mai. Ende April blüht und duftet der Flieder, danach folgen die Maiglöckchen, die noch nie so reichliche Blütenstände gebildet haben. Bei den riesiegen Akkeleipflanzen domiert dieses Jahr die Farbe weiß und zieht vor allem den Rosenkäfer immer wieder an. Aber auch weitere Sträucher wie unsere Spiersträucher haben eine üppige Blütenpracht. Die ersten Holunderblüten sind auch schon Ende Mai zu sehen und werden schnell zu Holunderblütensirup verarbeitet. Sogar der Merrettich blüht, das hat es bis jetzt auch noch nicht gegeben.

Im Mai wird vor allem auch Rhabarber geerntet. Dieses ist die Lieblingspflanze von Kunibert und Kunigunde. Insgesamt gibt es 4 Stauden davon im Garten, so dass wirklich viele Stangen zur Verfügung stehen. Ein Teil davon wird kleingeschnitten eingefroren, um daraus Erdbeer-Rhabarber-Marmelade nach Bedarf zu kochen. Weiterhin wird natürlich Rhabarbermus eingefroren oder in Gläsern auch eingekocht und Rhabarbersirup hergestellt. Aus den kleingeschnittenen und eingefrorenen Portionen kann sogar im Winter noch frischer Rhabarbersirup gekocht werden. In der kalten Jahreszeit einfach köstlich.

Zurück nach oben