April 2026 – Road Trip Nord

Wir haben Mitte April, die Osterferien sind vorbei und noch keine weiteren Feiertage in Sicht. Somit wollen wir diese Zeit nutzen um einmal wieder in den Norden zu fahren. Dieses Mal fahren wir mit unserem Puck und dem neuen E-Auto Nissam Ariya. Es geht zuerst über Dortmund (unsere zukünftige Heimatadresse) weiter in den Norden nach Winsen an der Aller, dann hinauf zur Ostsee. Bei stürmschen Wind wandern wir entlang der Ostsee und fahren dann weiter bis St. Peter Ording.

Die Wander- Rad und Laufstrecken des RTN26 im Überblick:

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Die Stationen (Campingplätze) des RTN26:

Diese Anfahrt mit fast 270 km wird wahrscheinlich die längst Strecke sein, aber der Ariya schafft sie ohne eine weitere Ladestation auf der Hinfahrt. Wir haben aber auch kein Gegenwind und es gibt kaum Steigungen.

Die Rad- Wander und Laufstrecken am Campingpark Hüttensee

Es ist ein ausgesprochen warmer Frühlungstag und somit gibt es noch eine wunderschöne Abendrunde um die Meißendorfer Teiche, ein beeindruckendes Naturschutzgebiet. Wir sehen viele Gänse (Graugänse und Kanadagänse) und zum Schluss ganz viele Schafsstelzen. Kraniche hört man ebenfalls von Weitem. Leider haben wir kein Fernglas dabei und können weitere Vögel nicht bestimmen.

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Der Bäckerlauf ist ein fast ein Halbmarathon. Erst an den Fischteichen Richtung Süden. Erst ein sandiger Feldweg, dann eine Waldstraße ist als Laufuntergrund gut geeignet. Bis zur L180 ist außer Bäumen unterschiedlicher Gestalt wenig interessantes zu sehen. Der Lauf gestaltet sich schon ab der Einmündung auf den Radweg entlang der Straße Richtung Winsen unrund. Knie und Zeh wechseln sich mit Schmerzsignalsendungen ab. Bis zum Bäcker geht es noch. Der Rückweg wird zäh und das linke Knie dominiert die Schmerzerzeugung. Der Rücksack ist mit Brot und Brötchen für 3 Tage gut gefüllt. Die letzten drei Kilometer werden dann gegangen.

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Wir fahren zur Ladestation in Hornbostl und machen vor dort aus eine große Wanderung, die uns zuerst zu einem Stauwehr an der Aller und dann zur Hornbosteler Hutweide führt. Weiter geht unsere Wanderung in Richtung Kalka-Seen und durch den Wald wieder zurück nach Hornbostel. In der Nähe der Honrbosteler Hutweide hören wir sogar eine Nachtigall. Immer wieder ein schönes Erlebnis.

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Vom Campingpark Hüttensee geht es weiter in Richtung Ostsee. Wir wählen einen Platz aus, der aber nicht direkt an der Ostsee liegt, allerdings gibt es direkt nebenan eine Ladestation, was das Laden sehr erleichtert. Auf der Hinfahrt wählen wir überwiegend Bundes- und Landstraßen aus, da auf der Autobahn A1an mehreren Abschnitten Staus gemeldet sind. Unser Gespann schafft die Strecke wieder ohne eine Zwischenladung.

Die Rad- Wander und Laufstrecken am SEEPARX Camping Süsel

Am Sonntag und Montag ist kein Bäcker in der Nähe erreichbar. Daher muss eine kurze Erkundungsrunde um den Rumpelsee vom Stellplatz aus als Laufbewegung ausreichen. Der Weg ist überwiegend wiesig mit Maulwurfsauswurf und es macht keinen Spaß. Daher ist auch nach einer Runde Schluß.

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Vom Parkplatz in Sierksdorf aus wandern wir zuerst durch die Siedlung und dann zur Promenade an der Ostsee. Leider ist der Klippenweg gesperrt, somit geht es am Wasser entlang bis bis zum Gewerbegebiet von Neustadt in Holstein. Für den Rückweg nehmen wir den Radweg entlang der K 45. Nachdem wir am Hansa-Park vorbeigelaufen sind, können wir wieder zum Strand abbiegen und wandern am Strand zurück zum Parkplatz.

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Am dritten Tag in Süsel ist Montag und es müssen wieder frische Brötchen herangeholt werden. Wegen der Öffnungszeiten fällt der nähere Bäcker in Süsel aus und wegen Regen und weil rollen leichter ist als laufen geht es nach Neustadt zum Rewe. Zur Strecke ist wenig zu sagen. Radstreifen an der Straße (L309) nach Neustadt geht es wellig immer geradeaus. Eine Ampel, eine Autobahnauffahrt und einen umzukreiselnden Kreisel gibt es zu erwähnen.

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Wir haben Glück, das angekündigte Regengebiet zieht schon in der Nacht durch. Nur am Morgens regnet es noch etwas. Danach kommt die Sonne heraus und der Wind nimmt immer mehr zu. Wir parken wieder am selben Parkplatz in Sierksdorf und wandern hinunter zum Strand. Wir haben einen starken Rückenwind, der im Verlauf der Wanderung noch stetig zunimmt. Zum Teil geht es am Strand entlang, manchmal auch über die Promenade. Auf der Seebrücke Haffkrug ist der Sturm so stark, dass wir nicht bis zum Ende der Brücke gehen. Wir wandern weiter am Strand entlang bis Sierksdorf. Es gibt kaum Spaziergänger am Strand und niemand kommt uns entgegen. Im Kurpark von Scharbeutz machen wir eine kurze Essenspause. Dann kämpfen wir uns zurück. Nicht am Strand, sondern immer etwas geschützter entland der Strandallee. Aber auch hier ist der Wind extrem stark und weht einen den Ostseesand ins Gesicht. Trotzdem eine beeindruckende Ostseetour.

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Die Brotvorräte sind aufgebraucht und der MontagsNieBäcker in Süsel hat geöffnet. Das sind relativ entspannte 3 Kilometer bis zur Erkenntnis, dass auch Bäcker mal Urlaub machen. Es bleibt ein Rückweg mit ungefülltem Rucksach und eine zusätzliche Fahrt mit dem Auto nach Neustadt.

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Von der Ostsee soll es nun zur Nordsee gehen. Die Anfahrt erfolgt wieder überwiegend über Bundesstraßen und da die Rezeption des Campingplatz schon um 14 Uhr geöffnet hat, brauchen wir auch keine längeren Pausen einzulegen. Insgesamt gibt es nur wenige Wohnwagen auf dem Platz, die Wohnmobile sind eindeutig in der Überzahl. Aber dieses Mal können wir alle Wanderungen direkt vom Platz aus starten, was sehr angenehm ist. Dazu ist die Versorgungslage mit Lebensmittels durch die zentrale Lage des Platzes in der Nähe der verschiedenen Geschäften gesichert.

Die Rad- Wander und Laufstrecken am Camping meerGrün

Die Bäckerdichte in St. Peter-Ording ist ausreichend, daher bestimmt die Laufstrecke den Brötchenlieferant. Entlang der Stadtgrenze geht es nach Norden bis St. Peter Bad, durch den Ortskern geht es Brötchen aufnehmend Richtung Deich, darauf stolpernd nach Süden bis zum passenden Überweg Höhe Campingplatz. Wunderschöner Sonnenaufgang und weite Sicht in klarer Luft sind die Zutaten zu einem ungewöhlichen Bäckerlauf. Ist aber alles auf die Besucher ausgerichtet, nicht auf die Bewohner dieser Festlandsinsel. Die Runde wird dann in den nächsten zwei Tagen mit Wind aus Nord-West ausprobiert.

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Der erste Teil der Wanderung verläuft vorbei an einem Friedhof, dem Wohnmobilhafen und durch ein schönes Waldgebiet. Danach überquerern wir die B 202 und gelangen in einen großen Dünenabschnitt mit der Aussichtsplattform “Maleens Knoll”. Über den Strandweg gelangen wir zum Strandabschnitt bei Ording an der Strandbar 54° Nord. Ab hier wandern wir am Meer entlang bis zur Arche Noah. Über die Seebrücke geht es zurück zur Strandpromenade. Hier gibt es eine kurze Rast. Danach geht es mit einem Pfad durch die Salzwiesen weiter in südlicher Richtung und mit dem nächsten Querweg wieder zurück nach Sankt Peter Dorf und weiter zum Campingplatz.

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Nun wollen wir den Strand in südlicher Richtung erkunden. Wir wandern durch die Ortschaft Sankt Peter-Böhl bis zum Böhler Leuchtturm. Die Strecke bis hierhin geht auch immer mal wieder durch kleine Waldstücke, so dass auch dieser lange Zuweg zum Strand abwechslungseich ist. Von Leuchtturm aus wandern wir weiter durch die Salzwiesen, bis wir zum Meer kommen. Allerdings haben wir Ebbe und das Wasser ist nur von Weitem zu sehen. Wir wandern mit dem Wind weiter am Strand entlang in Richtung Süden zur Badestelle Böhl. Von dort geht es über die Salzwiesen zum Festland zurück und anschließend wieder durch kleine Waldstück an den Campingplätzen vorbei und durch Sankt Peter-Böhl zurück zu unserem Campingplatz.

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Mit kräftigen Nord-Ost verlassen wir St. Peter Ording und fahren zurück zur Elbe und zu einem Campingplatz in der Nähe von Lauenburg. Somit haben wir überwiegend Rückenwind. Dieses Mal halten wir ca. 30 km vor unserem Ziel an einer Schnellladestation an einem Einkaufspark. Der Puck wird abgekuppelt und auf einem Parkplatz geschoben und mit dem Auto geht es zur Ladestation. Dann erfolgt ein ausgiebieger Lebensmitteleinkauf. Am Auto zurück wird der Ladevorgang beendet, der Puck wieder angehangen und dann geht es die letzten Kilometer weiter zur Campingplatz. Dort angekommen müssen wir trotz geöffneter Rezeption zuerst per Handy einen Platz buchen, bezahlen und können dann zu unserem Platz fahren. Wir haben auch noch Glück, es war der letzte freie Platz. Ein sehr naturbelassener Platz mit einem kleinen renovierten Sanitärgebäude. Leider gibt es keine Heizung und bei den geringen Außentemperaturen ist es schon eine Herausforderung, morgens zu duschen.

Die Rad- Wander und Laufstrecken am Campingplatz hohes Elbufer

Im ausgewählten Urlaubsgebiet ist es weiter bedeckt, kalt und windig. Aber trocken. So geht es am Samstag erst gegen den Wind am Elbufer entlang nach Geesthacht. Ein Kernkraftwerk und ein Pumpspeicher sind am Uferweg zu passieren. Die Strecke ist aber gut zu laufen und bietet Ausblicke auf das Elbufer. Das kleine Innenstädchen bietet dann einen wenig besuchen Bäcker mit reichlicher Auswahl, auch wenn man das Zuckerzeug mal abzieht. Der Rückweg wird dann trotz Rückenwind zäh und es schlurft schon sehr.

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Unsere erste Wanderung geht von Lauenburg aus. Zum Teil folgen wir dem ausgeschilderten “Auenweg”. Zuerste geht es in die Oberstadt hinein und vorn dort zum Schloss/Rathaus und durch den Fürstengarten. Danach überqueren wir den Elbe-Lübeck-Kanal und wandern entlang der Elbe im Naturschutzgebiet “Lauenburger Elbvorland”. Da die Wanderung aber hinter dem Deich verläuft, können wir die Elbe zumeist nicht sehen. Der Auenweg führt uns dann zur Palmschleuse und wieder über den Elbe-Lübeck-Kanal. Von dort aus geht es entlang des Kanals und der Schleuse Lauenburg zurück zum Parkplatz.

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Endlich einmal wieder ein Tag mit viel Sonne und ohne starke Windböen. Wir starten vom Platz aus und es geht nahe an der Elbe entlang bis Sandkrug (Elbuferwanderweg Tesperhude-Schnakenbeck). Dann wandern wir den Hang hinauf bis zum Ruheforst Hohes Elbufer. Von dort wandern wir immer am Hang entlang durch den Wald zurück nach Grünhof-Tesperhude. Fast immer mit Blick auf der Elbe.

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Dieses Mal wollen wir bei der Hinfahrt einmal das Laden mit Wohnanhänger erproben. Dazu wählen wir 2 EnBW-Ladestationen in Autobahnnähe aus. Wir müssen jedes Mal den Wohnanhänger abkuppeln, da es keine Durchfahrtmöglichkeiten für Gespanne gibt. Aber mit dem Puck ist das kein Problem, zumal das Gelände an beiden Stationen genügend Platz bietet. Mit größerem Wohnwagen ist die Aktion aber bestimmt schwieriger. Der Campingplatz selbst hat noch genügend freie Plätze und die Sanitäranlagen sind endlich wieder beheizt. Außerdem werden sie sogar 2 mal am Tag gereinigt.

Die Rad- Wander und Laufstrecken am Ferienpark Barntrup

Nach dem längeren Bäckerlauf nach Geeshacht ist der Bäcker in Barntrup nur 1,5 km entfernt. Daher gibt es eine kleine Schleife vom Campingplatz über die südlichen gelegenen Hügel um mal wieder einen Anstieg zu spüren und auf knapp 5 Bäckerrundenkilometer zu kommen. Erst schmerzend los, dann ging es, auch weil das Tempo moderat schlurfend und von Fotostops unterbrochen angenehm war.

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Unsere Wanderung starten wir von einem Parkplatz am Freizeitzentrum Schiedersee. Mit X2 (Burgensteig) geht es zuerst am südlichen Ufer des Schiedersees vorbei. Kurz vor der Staumauer wandern wir mit dem Kahlenberg-Wanderweg in den Wald hinein und den Berg hinauf. Allerdings müssen wir aufgrund von Forstarbeiten einen Umweg machen und können dem eigentlichen Wanderweg nicht folgen. Trotzdem gelangen wir zum Aussichtsturm auf dem Kahlenberg. Von hier aus geht es steil hinunter nach Schieder, am Schloss Schieder vorbei und durch den Schlosspark. Von dort aus ist es nur ein kleines Stück bis zu unserem Ausgangspunkt.

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Unsere zweite Tour in Barntrup geht direkt vom Campingplatz aus. Mit dem Wanderweg X 2 (Burgensteig) geht es zuerst zum Barntruper Schloss. Es ist in Privatbesitz, aber mit dem Wanderweg darf man durch den Schlosshof hindurchgehen. Von dort auf wandern wir durch Barntrup wieder in südlicher Richtung bis zum Kolkweg, der uns in den Wald hinein führt, bis wir kurz vor der B 1 sind. HIer treffen wir wieder auf den Burgensteig und den “Weg der Blicke” und wandern mit diesen Fernwanderwegen in westlicher Richtung durch den Wald. In der Nähe des Dorfes Selbeck folgen wir dem Rundwanderweg A1, der uns zum Waldfriedhof führt. Das letzte Wegstück begleitet uns der Barntruper Kunstpfad zurück zum Campingplatz.

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