Der östliche Limeswanderweg von Rheinbrohl am Rhein nach Eining an der Donau

Anfang April 2026 gelingt es nach 14 Tagen den schmerzenden rechten Großzeh von einem 1 cm langen Holzsplitter zu befreien, der sich vom Holzfußboden ablösend in den Zeh gebohrt hat. Wobei wohl eher der Zeh der aktive Beteiligte an diesem Akt der Selbstverstümmelung war.

In dieser Schlechtwetterzeit wird die Planung einer Tour entlang des Wanderweges erstellt, der vom Rhein zum Main bis zur Donau führt. Die ersten fünf Planungsabschnitte starten in Rheinbrohl am Rhein und enden am Main bei Miltenberg. Wegen des Standortes am Dauerstellplatz in Kirchzell bietet sich das als Zwischenziel an.

Die 5 Streckenabschnitte sind:

  • Rheinbrohl nach Bad Ems – Anreise von Kunidorf zur Prüfung von Kondition, Ausrüstung und Streckenplanung
  • Bad Ems nach Orlen – Ab da unterwegs mit ausgebautem Kastenwagen in Bereich des Aar Höhenweges
  • Orlen nach Butzbach – Am Feldberg vorbei.
  • Butzbach – Staden – durch die Wetterau.
  • Altenstadt – Kleinheubach – Am Main von Aschaffenburg bis Miltenberg

Ab dem zweiten Streckenabschnitt soll der ausgebaute elektrisch angetriebene Kastenwagen als Unterkunft dienen.

Die Etappen in der Übersicht:

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Die Etappen mit Anfahrt von Kunidorf im Detail:

Am Karfreitag bleibt der E-Jumpy dann doch ausgebaut, eingerichtet und gepackt stehen. Die erste Etappe wird wegen des noch kalten Morgens mit dem E-Bike in Angriff genommen. Die lange Radhose über die gleich lange Laufhose mit den Nimble Trailschuhen ist die Ausrüstung der Fortbewegungszuständigen. Das funktioniert auf den ersten Radkilometern an der B42 richtig gut. Die Ohren sind kalt und der Gegenwind stört. Aber der Rheinblick ist immer noch motivierend. Für den Anstieg muss das kleine Kettenblatt noch schaltbar gemacht werden. Dann geht es auch in Feldkirchen fast ohne schieben die Hangstraßen hoch bis zum Parkplatz am Wasserspielplatz.

Dort fällt die Entscheidung, das Rad auf dem Rückweg mitzunehmen. Die Strecke ist insgesamt zu gut befahrbar und daher wird das Abholen des angebundenen Rades eingespart.

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Der erste Anstieg zeigt die Nachteile des E-Bikes. Schwerer und unhandlicher zu schieben und das Vorderrad lenkt nach links ein, wenn am Sattel geschoben wird. Auch bergab muss das Mehrgewicht gehalten werden. Für den nächsten Tag wird die Strecke auf E-Bike Tauglichkeit geprüft. Je mehr Schiebeanteile, desto besser ist das Rennrad als Begleiter geeignet. Oder doch das E-Bike anbinden? Dann rollt es unterwegs nicht mehr und das Unterwegsgefühl würde lieber eine Radreise unternehmen als eine Weitwanderung.

Die Strecke ist vom Rheinsteig und Westerwaldsteig bekannt, daher gibt es nicht viel neues zu entdecken und die Gedanken kreisen um das Thema der Strecken und Ausrüstungsauswahl und die Übernachtungen im Klefix.

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Der Samstag beginnt grau und es reicht im Niesel nur für eine kleine Bäckerdorfrunde. Die Anfahrt nach Oberbieber startet daher später. Am Rhein ist es schon wieder trocken und die Luft nicht mehr kalt, nur kühl. Die Regenhose kann im Auto bleiben.

Die Etappe beginnt oberhalb von Oberbieber am Schwanenteich an Etappenort E03, weil die Anfahrt weniger eckig durch das Dorf führt als nach E02. Dort waren auf der gestrigen Etappe deutliche Spuren des Glasfasermaulwurfs zu sehen.

Die Querung der B256 ist noch einfach, die Wied erfordert zwei Kilometer Radfahrt im Innendorfverkehr. Auf dem Höhenrücken oberhalb Feldkirchen entschädigt die Aussicht ins Rheintal, Eifel und Koblenzen Becken.

Ab dem Wasserpark Feldkirchen wird es wieder einsam. Der Schiebeweg den Kehlbach hoch tut gut und nach einigen Kehren ist der auf dem Höhenrücken verlaufende Limes wieder erreicht.

Hier mixen die Fernwanderwege, Rheinsteig, NST, Limes. Alle wollen von der Aussicht etwas abhaben. Unbemerkt wird der Hinweg gekreuzt und die Schiebeansteige beginnen zu ermüden. Trotz E-Antrieb ist es ein müder Tag und es geht noch einmal hinunter in das Wiedtal. Hier steht eine weniger benutzte Brücke, aber es muss noch unter die B256 und hoch nach Oberbieber zum Wingertsberg. Immerhin steht hier mal wieder ein Limesturm.

Am Auto wird angesichts der gleich schweren nächsten Etappe der es ist genug für heute Entschluß gefasst.

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Die Anfahrt ist angenehm kurz und die Parkfläche trotz österlichem Sonnenschein und Frischluftdrang noch ausreichend unverwendet. Auf dem bestbefahrbaren Abstieg vom Westerwald Richtung Rheintal fällt die Fahrt zum Etappenstart in Oberbieber leicht aber auch kühl aus.

Der Radweg von Bendorf über Sayn, Heimbach-Weis und Gladbach hält sich am Hang im mittlerer Lage und bleibt zwischen steil und flach. Mal Siedlung, mal Aussicht und auch mal Straßenbegleitung, Oberbeiber ist so sehr entspannt zu erreichen.

Der Limesweg steigt dann vom Reiterhof hinauf zur Wernder-Hütte und bietet gleich die erste Schiebepassage. Ist aber noch gut im Wandertempo zu erklimmen. Das Wetter und der Feiertag bescheren auch mal einen Wanderin auf der Strecke. Das stört erstaunlich selten, nur wenn Parkplätze und breite Waldwege vorhanden sind knubbelt es sich schon mal.

Die Querung der L258 am Pilz und der weitere Aufstieg zum Wanderparkplatz auf der Höhe wird ebenfalls überwiegend erschoben. Geht aber weiterehin ohne Probleme, der Akku leuchtet noch grün.

Der Abstieg bis zu Bergnase unterhalb der Bismarkhöhe oberhalb von Sayn ist eine genüssliche Rollstrecke, auch weil es nicht mehr so handschukalt ist. Die Entscheidung, den direkten Pfad abwärts zur B413 vorzuziehen wird durch die anfänglichen Stufen nicht erleichtert. Sieht schlimm aus, danach war es aber ein radrollbarer Kehrpfad.

An Schloß Sayn treffen sich Sayn und Brexbach, mit Blick auf die Anfänge des Saynbaches wurde morgens noch gefrühstückt. Das der E05 Etappenparkplatz oberhalb des Brexbachtales liegt folgt der erste leichte Ansteig dem linken Talhang mit Kletterwalddurchquerung und Aussichtskanzel. Eine schöne Pausenbank mit Aussicht war auch mit im Paket.

Der Anstieg auf dem breiten Forstweg wurde dann aber doch noch einmal von einer Schiebepassage auf einem Wurzelkehrenweg unterbrochen. War aber auch ohne Probleme machbar, die vom stürmischen Vortag als Ostergeschenke umgelegten Bäume waren wieder erwarten ausgeblieben.

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Die vierte Etappe verläuft fast komplett über bekanntem Gelände. Nahe E08 beim Römerturm Arzbach können sich die Gedanken nut um die Jahre drehen, die auf den Lauf und Radwegen erbracht wurden. Der ab 2010 verzweifelte Versuch, die körperliche Leistungsfähgikeit und Gesundheit zu erhalten und den Aufgaben im Job gerecht zu werden.

All die falschen Entscheidungen, Worte, Unzulänglichkeiten, Peinlichkeiten. All die Kämpfe am späten Nachmittag oder Abend, wenn der Tag mal wieder nicht gereicht hat. Die ungelösten Probleme am Morgen auf dem leichteren Weg bergab. Die Hoffnung, das sich die Quälerei mit 67 bezahlt machen würde. Hat leider nicht geklappt.

Auf dem E-Bike über die Strecken zu fahren fühlt sich ziemlich gut an, fast ein bisschen so wie früher, als kein Berg zu hoch war. Aber die 400 Wh aus dem Akku kamen da aus den Oberschenkeln und es ist ein Unterschied im Kopf.

Aber trotzdem war die Landschaft, das Wetter, die Aussicht überwältigend schön.

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Noch so eine Dröhnung Vergangenheit und ich bekomme eine Ameisie und vergesse mich. Die Rad- und Laufstrecken aller Längen und Steigungen rauf und runter. Vom ersten Berglauf und dem ich kann fliegen Gefühl hinter Arzbach. Die Sporthütte mit der Ersatzteil und bestell mir mal das Rad Versorgung. Die vielen nicht gemachten Mittagspausen mit Lahnblick.

Es gab noch einen Limesabschnitt oberhalb Arzbach, den ich nie gelaufen bin. Aber sonst alles wie immer. Nur das ich jetzt jeden Tag laufen kann und ich es doch nicht kann.

Es wird Zeit, dass der Limes weiter seine Grenze zieht durch unbekannte Länder zieht.

Das waren dann die Etappen mit Anfahrt von Kunidorf. Das waren wirklich schöne Tage und zu Hause die Dusche macht Angst vor dem Leben in der Blechdose. Abends einen halben Liter für den Staub der Beine muss dann reichen. Mal sehen, es geht jetzt erst mal mit anderen Projekten weiter.

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Nach der Tour mit dem Puckl zur Ost- und Nordsee beginnt mit der zweiten Maiwoche die Zeit der Beückentage und des Crowdcamping. Das wäre die Gelegenheit mit dem E-Jumpy Klefix das Projekt “östlicher Limes” weiter zu verfolgen. Aber das Wetter kippt ab Montag und es droht Bodenfrost. Da müssen des Nachts die Kartoffeln gewärmt werden. So bleibt am noch sonnigen Sonntag nur eine weitere Trainingstour mit den Etappen seche und sieben.

Dabei wird das geplante Tourenkonzept getestet. Mit dem E-Bike ab Parkplatz zum nächsten Parkplatz. Dort wird angebunden und die Strecke zum Auto auf zwei Füßen im WAnder oder Laufschritt genossen. Bilder gibt es im Wesentlichen von dem Rückweg. Auf dem Hinweg wird bei der Streckenführung auf Radeignung geachtet. Schiebestrecken mit dem schweren E-Bike sollen möglichst vermieden werden.

Der Hinweg auf dem Rad ist dank Unterstützung leicht und nicht sehr feuchtend. Das Rad wir mit zwei Spiralschlössern gesichert, außerdem wurde eine Fahrradversicherung abgeschlossen, die einen Radverlust ausgleichen soll. Die Parkplätze sollten zur Risikominimierung nicht in allzu städtischen Gebieten liegen.

Auf dem Rückweg wird gewandert, wobei die neu gekauften Joe Nimble durch die Ferse-Zeh Einlage auf dem Nordtrip eine Reizung der Fußmitte verursacht hat. Die geplanten längeren Läufe sind damit nicht durchzuführen und der Laufschuhschrank stellt auch keine brauchbaren Alternativen zur Verfügung. Entweder kein Trailprofil oder zu klein. Das trifft auch für die hier getesteten Giesswein Trailschuhe zu. Nur in 47 bestellt schmerzen bald die Zehen in breiter Front.

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Die zweite Etappe am Sonntag beginnt wie die erste mit einer Insektenmahlzeit. Auf dem Rad nicht so schlimm wird man an Waldrändern umschwärmt. Die haben wohl alle den Wetterbericht gelesen und nutzen auch den letzten warmen Tag. Die Kombi Radhose unter Laufhose ist auf dem Rad super, beim laufen leider wegen des recht dicken Polsters stören. Mit einer älteren dünneren Radhose geht es besser. Oder es muss doch umgezogen werden. Die Zehen schmerzen übel, da muss noch weiter getestet werden. Die nächsten Tage wird wohl wieder etwas wasserdichtes gebraucht, da gibt es nur noch die Wanderschuhe im Bestand.

Die Strecke ist wie gewohnt mit guter Aussicht gesegnet. Ein paar Waldwege, ein querendes Mühlbachtal machen die Abwechslung.

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Es ist immer noch winterkalt. Noch 3 Tage, dann ist der Winter vorbei. Die Routen des Limesweg wurden mehrfach umgeplant, jetzt soll in der dritten Maiwoche über Pfingsten die Variante mit E-Jumpy und HinUndRückweg umgesetzt werden. Eine Laufrunde und zwei Radrunden sind das Ziel. Als Rad ist wegen der unwegsamen Wege nicht das Ebike sondern das alte Marschall Rohloff Rad gesetzt.

Das wird am Samstag dann noch einmal auf zwei Etappen ausprobiert.

Die Laufrunde ist erst warm, dann gegen den kalten Wind unangenehm kühl.

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Auf dem Rad ist es dann nach Kleiderwechsel nicht so kalt. Weiter auf dem Höhenzug mit entsprechender Aussicht. Wellig und schön, auch der Rückweg.

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Die Etappen mit Anfahrt vom Campingpark Kirchzell im Detail:

Nahe des Parkplatzes gibt es eine AC Ladestation, die gut 20 Kilometer sollten während der vier Stunden maximaler Ladezeit fahrbar sein. Also umgeparkt und eingestöpselt, mit der neu installierten Stellantis App Free2Move klappt es ohne Probleme für 57 Cent noch im akzeptablen Bereich. Der Verbauch lag bei 18 kWh laut Fahrzeuganzeige.

Dann mit dem Rad los. Umziehen gespart, die nassen Laufsachen konnten bei 19 Grad Lufttemperatur schon gut abtrocknen ohne zu sehr zu kühlen. Aber erst mal war da massives Schleifen an der Hinterradbremse. Nach einigen Justierversuchen war dann eine akzeptable Radposition gefunden.

Auf dem Hinweg fährt es durch den Wald der Wanderwegmarkierung folgend schwerer. Es gibt aber zur zwei Sandpassagen, die zum Schieben nötigen. Die Strecke ist unerwartet schön und einsam. Es macht schon ziemlich viel Spaß dem Limes zu folgen. Und das gibt es ab jetzt jeden Tag. Fühlt sich gut an.

Am Etappenziel wird der Parkplatz geprüft, am Freibad Stockstadt wäre gut parken, aber wegen der Anfahrtoptimierung vom Campinpark Kirchzell werden die beiden großen südlichen Etappen wohl von Obernburg aus gestartet.

Der Rückweg ist Radwegfahrt zum genießen. Es rollt und sitzt sich gut. Bei Ankunft an der Ladesäule ist der Akku zu 98% voll. Passt!

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Die Etappe 49 wird einen Tag nah der Etappe 50 gefahren. Der Wetterbericht droht mit Sommerwetter und die Sonne setzt das auch sofort um. Abends wird alles Wärmende in die Klefix Ecken verbannt. Die Fahrt beginnt zur Kürzung der Anfahrt von Kirchzell wie die Etappe 50 von Obernburg aus.

Der Limesweg führt durch die Stadt hinauf zur Altmauerhöhe auf 300 Meter. Die ersten fünf Kilometer radelt es sich noch langsam aber stetig über geteerte Wirtschaftswege. Mit Blick auf das Nachbartal mit Mömlingen wird der Höhenrücken verlassen. Die Römer wollten wohl ins Tiefental zur Mariengrotte.

Der letzte Hügel vor Großostheim hat ein paar Schiebestrecken. Aussicht gibt es noch mal an der Wendelinuskapelle. Dann folgt der Abstieg mit Blick auf die Großostheimer Weinberge durch einen Hohlweg bis zur Bebauungsgrenze.

Die nördlichen Industriegebiete, Erbeerfelder und ein Segelflugplatz müssen noch durch und die B469 überquert werden. Danach liegt nur noch der Wald von Stockach vor dem Limesweg Etappenziel.

Mit der Strecke bin ich gut ausgelastet, auf dem Rückweg werde ich auf der langen Geraden vor Großwallstadt von aufrecht sitzenden E-Bike Rentnern gejagt. Die fahren hier am Main alle auf Anschlag. Warum sollte man mit dem Rad langsamer als 25 km/h fahren? Kost ja nix.

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Der zweite Tag ist immer der schwerste? Die Nacht war stickig und die Lage auf der Powerbank wackelig. Mit Kopfschmerzen aufgewacht und die Schiebetür geöffnet, es gibt wohl zu wenig Luftaustausch im Laderaum. Zum Glück hat es bis zum Morgen nicht mehr geregnet.

Wegen der Kopfschmerzen startete der Tag nicht mit einem Bäckerlauf und auch nicht mit einem Frühstück. Erst alles packen und nach Amorbach zur Ladestation, zum Bäcker und zur Obst und Gemüsetheke.

Dann zum bekannten Parkplatz am Obernburger Mainufer, der bisher unbemerkt vom Türmchenweg durchquert wird. Wegen der Rucksack Scheuerstellen vom Vortag werden die notwendigen Dinge am Fahrrad in 3 Taschen verstaut. Regenschutz wurde unterwegs auch gebraucht.

Auf dem Hinweg nach Kleinheubach steht mit 24 km die längste Limesetappe auf dem Plan. 600 Höhenmeter sollten es auch werden. Die Anstiege waren schwer, der Kopf schmerzte und die Reibekuchenbrötchen wurden vom zuständigen Verdauungsapparat nicht gut aufgenommen.

Da kann man sich schon mal fragen, warum man nicht zu Hause bleibt und Videos guckt, wo andere sich auf Mörderetappen quälen. Das Rad verstopfte im Bereich der Bremsen schnell mit einer Mischung aus Nadeln, Blättern und Schlamm. Schiebe und Tragestrecken waren dabei. Das Gepäck am Rad machte es doch unhandlicher.

Der Weg bergab nach Laudenbach war dann eher ein Abstieg als eine Abfahrt. Aber die Schmerzen in Kopf und Bauch waren weg. Nur die feuchtwarme Kälte aus Schwitz und Regen blieb.

Irgendwie war dann Kleinheubach im Tal zu sehen. Die Rückfahrt war dann auf dem Rennrad einfacher als gedacht, wenn auch die Frau auf dem 20 Zoll E-Bike nicht einzuholen war.

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Die Etappen mit Übernachtung im E-Jumpy im Detail:

Am Dienstag in des Maies Mitte liegt der letzte kalte nasse Tag im dunkel der Vergangenheit. Klefix ist gepackt mit vielen brauchbaren Sachen und über Pfingsten soll es so warm und trocken werden, dass man sechzehn Stunden des Tages auf dem Wanderweg entlang des östlichen Limes verbringen kann. Wenn man es denn kann.

Um das Leben im Elektrovan auszuprobieren und auch wegen des besseren Wetters geht es am Dienstag den neunzehnten nach acht los auf die A3 bis nach Seligenstadt. Da stehen zwei Etappen auf dem Zettel. Anschließend geht es nach Kirchzell auf den wohnwagenlosen Dauerstellplatz 329. Rasen mähen, duschen und den Tag bewerten in einem Blogbeitrag.

Die Anfahrt ist leicht bestaut, sonst klappt alles wie geplant. Gut, ein fast leerer Parkplatz nur für PKW, das darf den silbergrauen Elektrolaster nicht stören. Die Etappe soll entgegen der Planung gelaufen werden. Und damit das kein Halbmarathon wird geht es nicht über die Brücke bei Karlstein sondern mit der Fähre Seligenstadt über den Main.

Der Limeswechselt hier die Mainseite und auch die Wegmarkierung. Statt dem schwarzen L nördlich des Mains ändert der Odenwaldverein mit dem HW37 die Streckenbezeichnung ab Seligenstadt.

Es geht kurz vom Parkplatz am Sportgelände Richtung Main auf dem Mainradweg. Die Fähre fährt und schon geht es auf der anderen Seite nach Nordwest auf dem Uferweg bis zum Parkplatz beim Großkrotzenburger Friedhof.

Es läuft ganz gut, wenn auch der Rucksack irgendwie nicht gut passt. Es ist warm und sonnig, der Rückweg gelingt problemlos.

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Nach räumen und Wasser nachfüllen, einkaufen und laden ist es an der Zeit den heimeligen Campingpark Kirchzell zu verlassen und Plätze zum parken und ausruhen zu finden. Für vier Tage müssen die Vorräte reichen, Pfingsten wird heiß und trocken. Das ist ein Schattenparkplatz pflicht, wenn man sich im Auto aufhalten will.

So geht es an den Hügeln der 4 Einrolletappen vorbei Richtung Norden bis zum ersten Parkplatz nördlich des Mains bei Erlensee. Es gilt den Lückenschluß bis zum Main bei Großkrotzenburg herzustellen und nach Norden den nächsten Parkplatz zu erkunden.

Der Weg zum Main geht durch hohen Wald, schön zu fahren und am Mainufer soll es zur Römerzeit eine Brücke gegeben haben.

Richtung Norden nach Erlensee wird es schnell RheinMain städtisch, aber auch da versteckt sich ein Kastell und dessen freigelegte Grundmauern. Der Parkplatz ist eher sonnig und nur für PKW. Mal sehen, ob da noch eine Tour zum nächsten Parkplatz drin ist.

Schon auf den ersten Kilometern fühlte sich Oberarme, Beine, Zehen schmerzig an. Es war flach und leicht zu fahren, aber das warme Wetter ist erst mal gewöhnungsbedürftig.

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Für eine Abendrunde ist es ja nie zu spät. Mit der Hoffnung auf sinkende Sonne und angenehme Temperaturen geht es nach der Nachmittagspause mit Streckenvorbereitung und Beschreibung wieder aufs Rad. Die Strecke hat nicht viel Schatten, als muss man sich den Fahrtwind erstrampeln. Limeshain hat den Wald mit Römer und Germanen gepflastert. Danach geht es über die Felder entlang einer Strecke, die auch mal mit dem E-Bike nach Kirchzell gefahren wurde. Die Berge auf dem Rückweg und die Bilder im Kopf mit dem sich auflösenden Antriebsmotor sind noch gut in Erinnerung. Daher gibt es in beide Richtungen auf fast identischer Strecke wenig Aufmerksamkeit für die römischen Angelegenheiten.

Zurück am Klefix wird die Abendroutine ohne Dusche eingeübt. Der Wassersack mit Druckpumpe steht im Beifahrerfußraum und leistet gut Dienste. Die Nacht droht am Sportplatz wegen der Bebauungsnähe laut zu werden, aber zum Glück parkt und hupt nur einmal ein Auto mit jugendlichen Fahrern auf dem Paltz und fähr bald wierde ab. Die Nacht war mittig erhohlsam und nicht zu warm, die Heckklappe war geöffnet und die CO2 Werte am Heck bei 1000 (gelb), an der Trennwand aber kanpp unter 3000(rot).

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Der Morgen mit Essen Spülen und Toilettenbeutel funktioniert gut. So kann es noch kühl auf die Etappe nach Staden gehen. Die Limes Artefakte werden weniger. Die Limeslinie folgt der Straße nach Altenstadt, so wird statt des noch feuchten Waldweges der Radweg genutzt. Hinter Altenstadt steht eine Hügelkette quer, was in beide Richtungen Aussicht beschert. Der neue Parkplatz in Stadten am Schloß ist klein, hat aber Schatten zu bieten. Also schnell zurück und das Auto geholt.

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Eine Etappe geht noch vor der Mittags und Arbeitspause. Es über die Felder und Wälder nach Blofeld. Erst auf dem Radweg durch die Feuchtwiesen der Wetterau mit überwältigender Storchendichte. Es wird wärmer, aber noch sind die nur leicht welligen Wege nicht zu warm. Am Ziel am Friedhof findet sich mal wieder ein vereinsamtes Türmchen, auch auf dem Rückweg durch den Wald, wo bestimmt ein Türmchen stand, ist nichts zu sehen außer Bäume. Ein Stück schieben wegen schnell verklebender Bremsen und Schutzbleche tut aber gut.

Heute erstmals mit den Nimble Trailschuhen, es geht und läuft sich angenehm. Der nächste Parkplatz ist schattenlos, daher erst noch eine Pause in Staden.

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Nach einer ausgiebigen Mittagspause geht es auf eine weitere Wald und Wiesenrunde. Oft mit Feldbergblick, immer gut war. Es rollt, aber es schmerzt auch mal. Der Zielparkplatz verspricht Schatten, daher schnell auf die nächste Runde. Der Limeswanderweg ist weiterhin nicht besonders gepflegt, jetzt kommen auch die ersten hochbewachsenen Zeckenfelder.

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Weiter wie Etappe 39. Der Hinweg auf einer Landstraße rollt zwar super, dafür ist der Rückweg kaum noch beschilder und zugewachsen. Hier wandert wohl kaum jemand mit Spaß an der Freude. Der Zielparkplatz an einem Bolzfeld ist sonnig, daher geht es zurück zum Waldparkplatz, der auch Parkerlaubnis für zwei Wohnmobile beschildert hat. Um 21:00 kommt noch ein roter Ford Transit.

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Die Nacht am schönen schattigen Wohnmobilstellplatz war dann doch nicht so erholsam wie gehofft. An Pfingstsamstag kam ein Trupp jugendlicher gegen zehn Uhr um zu bleiben. Der WoMo Nachbar ergriff fast sofort die Flucht, Klefix musste ein paar Minuten später zum nächsten Etappenort. Der Platz war zwar sonnig, was nach 22 Uhr nicht mehr so viel aus macht, aber auch von allen Seiten gut einsehbar. Aber für eine Nacht hat es dann doch gereicht. Am nächsten Morgen geht es gleich früh los, leichter Nebel und Windjacke fühlten sich angenehm.

Für die Feuchtwiesenflächen mit dem anschliessenden Seengebiet (Trais-Horloffer) genau die richtige Tageszeit. Vom Türmchen war wenig zu sehen, aber das ist ja schon Gewohnheit. Nicht anstrengen, flach, genau das richtige für den Start in einen heißen Tag.

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Zur zweiten Etappe des Tages ging es schon wieder ohne Jacke. Der Parkplatz am Friedhof in Bettenhausen soll auch Ziel der Besuchsetappe sein, die telefonisch am Vortag geplant wurde. Leider zwei Stunden mit Parkscheibe, aber je Etappe war das zu schaffen.

Also zuerst auf dem Limes zurück zum Seenland. Zunächst durch gut befahrbare Wirtschaftswege, dann ging es ab in Wiesenwege mit unterschiedlicher Bewuchshöhe. Ungemäht winketen die Zecken von den Halmen und gemäht blieb das Gras in den Bremsen hängen. Mal meterweit kein Hinweis auf Wegzweige, dann kommt am Waldrand unvermittelt eine Sitzbankgruppe und eine Infotafel. Bei der letzten Nase vor Bettenhausen über die Horloff ging selbst schieben nicht mehr. Das feuchte Gras blockierte das Vorderrad.

Der Rückweg war dann Raps, Rüben und Maispflanzen zählen.

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Die Etappe führt zum Treffpunkt mit liebem Besuch aus Kunidorf. Eine kleine gemeinsame Etappe von einem Parkplatz nördlich Kloster Arnsburg bis zum Klefix und dann mit den Rädern wieder zurück. Damit man nicht vergisst, wie es ist, wenn man sich etwas gemeinsam anschaut und geniesst. Wobei das Kloster auf der Durchfahrt mit Überquerung der Wetter gleich zu Anfang was fürs Auge bot. Danach war es schon ordentlich warm auf den sonnigen Feldwegen und die Kopfsteinpflasterstrecke war auch nicht gut für Hand und Kopf. Am Parkplatz wurden noch die reichlich eingepackten Wintersachen und ein paar andere nicht benötigte Ausrüstungsteile getauscht, dann ging erst ma nichts mehr.

Erst nach einer Pause und Getränken ging es wieder, der Parkplatz im Schatten war auch hilfreich. So geht es erst am Nachmittag auf die nächte Etappe.

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Nach einer längeren Wärmepause geht es noch auf eine Abendrunde. Die leichten Kopfschmerzen beim Start verschwinden mit der Abendstimmung und dem kühlenden Wind. Die Radstrecke rollt und ist leicht wellig. Am Ende eine Abfahrt auf der Kreisstraße. Der Parkplatz ist schattenlos aber ruhig, der wird am späten Abend noch angefahren.

Der Rückweg auf dem Limes bringt wieder die schon gewohnten gut verteilten Schilder, einen Wachturm bei Grüningen und im Ansatz auch die Wiesenstrecken, die teilweise umfahren werden können.

Die Abendrunden in die aufsteigende Kühle ohne zeitdruck zu fahren ist ein schönes Gefühl. So erlebt man die Landschaft intensiv.

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Die Nacht war eben und ruhig, das noch eingetroffene Vanmobil parkte morgens abseits 50 Meter weiter. Nach der üblichen Routine geht es auf die Morgenrunde. Noch herrlich kühl führt der Limesradweg durch den Wald über die A45 Richtung Butzbach. Leicht wellig aber gut zu fahren. In Butzbach entlang der B3 auf dem Radweg und bergauf durch die Siedlungsstraßen führt der Weg zum Schwimmbad. Der Parkplatz ist schattenlos und die Vorstellung, wie es hier Mittags aussehen wird, bestätigt sich ein paar Stunden später.

Der Rückweg auf dem Limes bietet wieder die üblichen Tafeln, die bevorzugt durch Wiesenwege am Waldrand zu erreichen sind. Nach zwei Kilometern wird das abgebrochen und es geht zurück auf den Limes Radweg.

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Vor dem Positionswechsel fallen im Fahrerhaus auf der Beifahrerseite Ameisen auf. Leider finden sich die in guter zweistelliger Anzahl auch im Wohnbereich. Die fühlten sich auf dem Nachtplatz wohl eingeladen.

Der nächste Parkplatz am Schwimmbad wird übersprungen und ein Platz am Sportplatz in Hochweisel angefahren. Enge Ortsdurchfahrt und ein sonniger geteerter Platz. Nur eine Ecke am Glascontainer verspricht am Nachmittag Schatten. Der wird gebucht und auf der Limes Strecke geht es am Waldrad zurück nach Butzbach. Die Strecke im Wald, teils auf dem Wallgraben, sind fahr oder schiebbar. Der volle Schwimmbadparkplatz drängt zur sofortigen Umkehr. Der Limes Radweg zurück geht einmal extra ordentlich den Hang hoch.

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Kurz Ameisenjagd, dann noch eine kleine Runde zur anderen Seite. Der Schatten ist schon halb da und es werden erst mal Ameisen gejagt. Die Strecke nach Wiesental nimmt noch den Fauerbach bei Münster mit, so kommen mit dem Rückweg vier Anstiege zusammen. Es gibt Aussicht in das Becken der Wetterau und am Ende einen schattigen fast leeren Parkplatz. Der Versuch, auf dem Limes Wanderweg zu bleiben wird mangels Weg abgebrochen. Davor und am Ende des Abschnitts hängen Türmchenschilder, aber dazwischen?

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Im Wiesental steht es gut und schattig. Die Abendrunde war durchs Forbach Tal auf dem parallel zur K254 verlaufenden Limesweg geplant. Im Tal der Usa mit der B275 sollte am Hang ein Parkplatz an der Straße erreicht werden. Der Limes Wanderweg war unpassierbar und da der nächste Parkplatz auch wegen des Militärgebietes Richtung Saalburg abseits der Limesroute lag, wurde kurzentschlossen umgeplant. Der kühler werdende Abend wurde für eine kleine Bergfahr zum Gaulskopf genutzt. Damit kann ein Parkplatz aus der Planung und ein paar Kilometer Zuwege entfallen. Und am Gaulskopf wartet unwerwartet ein mächtiger Limesturm. Der Tag endet mit 1100 Höhenmetern in den Beinen, die sich garn nicht so schlecht anfühlen.

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Eine ruhige Nacht im Wiesental wir 5:30 beendet. Es geht erst mit Klefix hoch in die Berge Richtung Feldberg. Vom Parkplatz am Römerkastel Saalburg steht die längere Tour zum Turm am Gaulskopf an. Es ist frisch, aber wegen der ruppigen Passagen auf dem Limes Wanderweg zieht sich der Hinweg. Einige Schiebeinlagen auf der Wanderstrecke und der Ab- und Ansteig ins Erlenbachtal zur Lochmühle bremsen den Vortrieb. Ab und an gibt es Borkenkäferaussicht nach Nordosten über den hinteren Taunus.

Der Rückweg auf dem Limes Radweg ist besser zu fahren, es kommen aber auch einige Hohenmeter zusammen. Am Wendepunkt ist es wieder Shirtwarm und die staubigen Wege bilden auf der Sonnencreme eine graue Deckschicht.

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Klefix hat Hunger und am Sandplacken, dem nächsten Etappenstrart steht eine AC Ladesäule. Also perfekt zum Laden während der nächsten Etappe zurück zur Saalburg. Unterweg können am Rewe in Schmitten nachgefüllt werden. Die Wasserflaschen verdunsten bei diesem Wetter sehr schnell. Sechs Liter reichen keine vollen zwei Tage.

An der Ladestation gibt es erst mal einen Fehler in der Citroen App im Zusammenhang mit dem Zahlungsdienstleister. Bei einer Restreichweite von 65 km müsste das aber schon klappen. Netzempfang ist bescheiden, aber nach mehreren Fehlermeldungen klappt es mit der Nissan App, auch wenn für 71 statt 67 Cent. Ziemlich teuer, aber da an der Route gelegen ist eine extra Fahrt zu einer Schnellladesäule nicht erforderlich. Und die gibt es in der näheren Umgebung nicht.

Die Etappe Richtung Saalburg startet sonnig und es geht wieder auf dem ruppigen Limes Wanderweg vom Feldberg weg auf dem Höhenrücken tendentiell hinab zur Passhöhe am Römerkastell. Die Strecke ist teils steil und verblockt, daher eher eine Wanderung mit störendem Rad an der Hand. Es gibt aber viele Ausblicke, auch Richtung Frankfurter Ebene

Der Rückweg auf dem Limes Radweg ist dann besser zu fahren, steigt stetig und nicht zu steil an. Es gibt aber lange sonnige gerodete Abschnitte. Am Parkplatz wird das Laden nach drei Stunden und 30 kWh abgebrochen.

Die Mittagsdatenpause beginnt dann etwas später ab 16 Uhr auf einem Schattenplätzchen nach der Ladestation.

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Nach dem ersten Ladevorgang war der Akku noch nicht voll. Also erst in den Schatten und Mittagsarbeitspause. Dann für die Abendrunde noch mal an die Ladestation und auf die Abendetappe mutig überwiegend abwärts nach Glashütten. Ein Abschnitt wurde in beide Richtungen geschoben. Ansonsten gut Waldwege, teils grob geschottert mit Aussicht und zwei Kastell Grundmauern.

Am Feldberg vorbei nur teilweise geschützt von den Frankfurter Motorrad und Sportwagenfahrern (ich alss hier das Innen mal bewußt weg) und deren akustische Umweltverschmutzung erfordert es Sturheit bis zum Folgeparkplatz bergab zu fahren. Aber so lange dauert es gar nicht und der Parkplatz am Friedhof soll wegen der Lautstärke am Feldberg als Nachtplatz dienen. Ist leicht abschüssig, erst mal keine Keile zum Ausgleich.

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So ein Friedhof garantiert eine ruhige Nacht. Allerdings hat es wegen der Hangneigung mit dem Einschlafen nicht so gut geklappt. Daher geht es nach dem üblichen räumen erst um 7:40 los. Für die zweite Etappe des Tages ist wieder ein Treffen geplant.

Es beginnt mit dem Limes Wanderweg, der wieder mal ein Wanderpfad durchs Unterholz ist. Ein Abschnitt unterhalb von Glashütten muss auf dem nebenan verlaufenden Waldweg umgangen werden. Das geht weiter so und wird im Schwarzbach, wo der Limes nach links abbiegt, nicht besser. Statt Wurzeltrail eben Wiesentrail. Erstaunlich, was das Rad so aushält. Es geht halt nur nicht vorwärts.

Ab der Hasenmühle wird es etwas besser, aber es geht dafür wieder bergauf. An einem versteckten Teich, dem Heftricher Moor, vorbei hinauf auf die Ebene zum Römerkastell Altenburg. Von der Pfingsveranstaltung mit Mittelaltermarkt waren die Wege noch gesperrt und überall wurde abgeräumt. Daher muss die Altenburg leider ausgelassen und bei anderer Gelegenheit besucht werden.

Der Rückweg war einfacher zu fahren, dafür geht es mehr oder weniger steil bergauf.

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Statt nach 10 geht es erst um 11:56 los. Die Anfahrt ist nicht so weit, aber die A3 immer für einen Stau gut. Es geht auf dem Limeswanderweg den Hügel durch die Wiesen bergab nach Dasbach. Dann durch weitere Wiesen oberhalb vom Dorf hoch in den Wald. Auf der Kuppe machen wir bergab mal einen Wurzeltrail zu zweit.

Da das Gelänge der Alteburg ja immer noch gesperrt ist, sparen wir uns bei dem warmen Wetter die Höhenmeter rauf zur Straße. Der Rückweg auf Forstwegen ist gut fahrbar.

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Von Treffpunktparkplatz an der L3026 oberhalb von Dasbach beim Römerturm geht es auf die zweite größere Tour des Tages. Die als Abendtour zu machen und in der Sonne auf dem Parkplatz zu arbeiten wird verworfen. Es kommt etwas Wind auf und es ist noch erträglich.

Der Wanderweg geht erst hinunter ins Tal und unterquert A3, Bahnlinie und ICE Trasse um dann den Höhenrücken zwischen Niederseelbach und Eschenhahn zu überqueren. Und zwar direkt, so steil wie es das Gelände hergibt. Das spürt man abends noch deutlich in den Oberarmen, die Schiebestrecken wurden imm er häufige durch Schiebepausen unterbrochen.

Auf der anderen Hügelseite dann wieder belohnende Limes Artefakte vor und hinter Eschenhahn.

In Eschenhahn wird der Abzweig hoch zum Waldrand verpasst. Der Waldweg Richtung Limeskastell Zugmantel ist dann einfacher zu befahren, wenn auch die Trittleistung deutlich zu wünschen übrig lässt. Am Kastell Zugmantel gibt es ein Wiedersehen mit dem Aarhöhenweg, der Parkplatz ist aber deutlich staubiger als beim letzten Besuch.

Zur Parkplatzinspektion geht es noch bergab bis Orlen. Auf dem Rückweg, vorbei an dem Abzweig zur Aar Quelle, ist einfacher zu fahren und einer der Höhenrücken wird auch umfahren. Der Rückweg ist mal wieder deutlich einfahre als der Limesverlauf als Vorgabe für den Hinweg.

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Die Nacht im Wald war die richtige Entscheidung. Auf der Höhe war es doch sehr laut durch die Straße vor Klefix Nase. Die Nacht war durch die späte Anfahrt aber wieder zu kurz, wenn auch diesmal eben.

Die erste Etappe wird dann um kurz nach 7 in Angriff genommen. Es ist schön frisch und der Limes Wanderweg beginn diesmal als Wurzel und Brennnesselpfad. Auf einer Kurve Richtung Steckenroth wird aber auch noch Busch, Ranken und Wiesentrail geboten. Letzterer als gemäht und ungemäht. Kurz blockierte auf einem gemähten Abschnitt wieder das Vorderrad. Die Taunässe reichte aber nicht aus, um länger ein Problem zu verursachen.

Das aktuelle Problem war der Staub. Das Fahrrad hat dadurch nicht so sehr seine Farbe verändert, aber der Tee in der Sprudelflasche in Trinkflaschenhalter war nicht mehr zu erkennen.

Wieder war die Morgenstimmung in den Wäldern und auf den Wiesen einmalig. Die aufgehende Sonne und die Blicke ins Tal. Dann wieder mal ein Türmchen. Selbst die Anstiege hielten sich zurück und waren alle zumindest gut schiebbar.

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Vom Übernachtungsplatz ging es dann mit gefüllter Getränkeflasche bergab nach Adolfseck. Noch gut bekannt von der Aartour ging es drei Kilometer, davon 2 auf Trail schiebend bergab und dann auf der zunächst geteerten Straße wieder hoch auf die Kuppe zu fahren. Steigung um die 13% ging so gerade noch fahrend. Die Römertäfelchen unterwegs waren zu vernachlässigen.

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Die letzte Etappe dieser Staffel als Alleinfahrt. Vorher wird Klefix nach Huppert zwei Stationen weiter versetzt. Das Dorf muss komplett durchquert werden um den Friedhof zu erreichen. Dort steht es sich schattig und vor der Runde hoch zur Bäderstraße und dann runter nach Adolfseck häuft sich Respekt an.

Dann geht es aber über Wiesen und Waldwege, die noch gut zu fahren sind hoch zur B260. Der kühle Wind hilft die Aufheizung durch die Sonneneinstrahlung zu mindern. Es gib ein paar Infotafeln und Ausblicke zur Belohnung bevor es ins Aar Tal hinunter geht. Die Wege sind aber gut befahrbar, geschoben werden muss wenig. Nach dem Dauerbremsen muss den Felgenbremsen und den Belägen ein deutliches Lob ausgesprochen werden.

Immer weiter bergab wird am Ende unter der alten Aartalbahnbrücke gewendet.

Bergauf wird auf einem ABschnitt mit frischem losen Schotter geschoben, während ein Gravel E-Biker grüssend vorbeizieht. Es geht dann doch relativ schnell hoch nach Lindscheid und dann auch nach Heidenrod und dann auf der L3455 runter nach Huppert.

Form und Tagespensum kann sich sehen lassen, Klefix und die Cesana waren super und als Klamottengepäck hätten 20 Prozent des eingepackten Volumens gereicht. Der Trinkwasserverbrauch lag bei 4 Litern pro Tag und der Druck-Wassersack hat sich bewährt für die abendliche Katzenwäsche.

Der 2 kWh Akku hatte noch 70% Ladung, Bett war bequem, eigentlich hat alles gut funktionert. Die Mücken haben zugestochen und eine Zecke wurde erst zu Hause entdeckt, noch ohne zu bohren.

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